Digitales Deutschland

Ideen für die Mobilitätswende

„Warum ich mich auf das autonome Fahren freue.“

Professor Lutz Becker, Studiendekan Sustainable Marketing & Leadership, Hochschule Fresenius, und Christian Muszynski, CTO Enterprise Business Unit Industrial at IBM Deutschland GmbH, im Gespräch mit Gunnar Sohn

Durch eine vernetzte Technologie zur Verbesserung unserer Mobilität ändern sich unfassbar viele Parameter – mit negativen und positiven Folgen, die die Politik jetzt durchdenken muss. Was bedeutet das für die Stadtentwicklung und für die Verkehrsplanung? Stadt muss und darf komplett neu gedacht werden. In Wuppertal gibt es beispielsweise rund 630.000 PKW-Stellplätze, die jeweils rund 12,5 Quadratmeter beanspruchen.

Fallen die weg, gewinnt man Flächen, um beispielsweise in Kombination von digitaler Technologie, Hightech-Landwirtschaft und Manufaktur Stadtfarmen mit kleinen Kraftwerken aufzubauen. Die Menschen in den Wohnquartieren bekommen gesunde Nahrungsmittel direkt aus der Nachbarschaft – gestern gewachsen, heute geerntet und morgen gegessen. Und das ohne Transportwege und Belastungen mit Emissionen. Obst und Gemüse können zu hochwertigen Produkten veredelt werden in dezentralen und gemeinwohlorientierten Organisationsformen. All das steckt in der Mobilitätswende.